Websites funktionieren wie ein Geschäftsmodell

Websites funktionieren wie ein Geschäftsmodell (Link:Video zum Artikel)

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Nach über 200 kleinen und großen Website-Projekten wissen wir: jede Website funktioniert wie ein Geschäftsmodell und kann ebenso wie ein Geschäftsmodell geplant und abgebildet werden. Wie wir zu dieser Überzeugung gelangt sind, möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen.

Zunächst sollte ein gemeinsames Verständnis vorhanden sein, was unter einem Geschäftsmodell grundsätzlich zu versteht ist. Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip nachdem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. (1)

Ein Geschäftsmodell beschreibt also die Logik, nach der ein Unternehmen Umsätze und Gewinne erwirtschaften möchte. Zu dieser Logik gehören folgende Fragen und Antworten:

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mit wem möchte man Geschäfte machen und Umsätze erzielen?
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welche Produkte und Dienstleistungen möchte man diesen Zielgruppen anbieten?
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auf welchen Wegen sollen die Produkte und Dienstleistungen den Zielgruppen angeboten, verkauft und geliefert werden?
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wie sollen Kundenbeziehungen hergestellt und entwickelt werden?
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welche Ressourcen, Aktivitäten und Partnerschaften werden benötigt um diese Geschäfte anzubahnen und abzuwickeln?
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welche Einnahmen und Kosten lassen sich aus dem Geschäftsmodell ableiten?

Nach unseren Erfahrungen sind es genau diese Fragestellungen, die es auch bei der Erstellung eines Website-Konzeptes zu klären gilt. Um Websites für und mit unseren Kunden zu konzipieren und zu realisieren, verwenden wir eine modifizierte Version des weltweit erfolgreichsten Tools zur Entwicklung von Geschäftsmodellen: die “Business Model Canvas“.

Die Business Model Canvas

Die Business Model Canvas ist das weltweit erfolgreichste Hilfsmittel zur Abbildung von Geschäftsmodellen und wurde von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur entwickelt und in ihrem Buch „Business Model Generation“ beschrieben. Dieses Planungstool besteht aus neun elementaren Bausteinen.

Wir haben dieses etablierte Instrument zur Abbildung von Geschäftsmodellen auf das Thema “Websites” übertragen und das original Canvas-Poster, autorisiert von Alexander Osterwalder, entsprechend angepasst. Die neun Bausteine des Canvas-Posters bilden einen logischen, wohl durchdachten und einfachen Prozess zur Erstellung eines Website-Konzeptes.

Wenn Sie, entweder alleine oder mit Kollegen und Mitarbeitern, diesem Prozess folgen, werden Sie am Ende eine klare Vorstellung zu den Inhalten und Aussagen Ihrer Website entwickelt haben. Zudem werden Sie alle nötigen Aktivitäten zur Realisierung und Vermarktung Ihrer Webseite sowie Ihren Werteangeboten definiert haben.

Tipps zur Handhabung

Das Canvas-Poster ähnelt der Leinwand eines Malers- auf die Sie Ihr Website-Konzept malen können. Das Canvas-Poster funktioniert am besten, wenn es auf eine große Fläche gedruckt wird (z.B. A0), sodass mehrere Personen gemeinsam mit Post-it-Zetteln oder Textmarkern etwas darauf darstellen oder Elemente diskutieren können. (2) Ebenso eignet sich das Canvas-Poster, um als Einzelperson, auf einem DIN A4 Bogen, ein Website-Konzept zu erstellen.

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Weitere Angebote zur Erstellung Ihres Website-Konzeptes finden Sie hier WEITER LESEN

 

 

 

 

(1) Quelle: Alexander Osterwalder, Yves Pigneur „Business Model Generation“-2011, Seite 18

(2) Quelle: Alexander Osterwalder, Yves Pigneur „Business Model Generation“-2011, Seite 46